Die Reise zweier Einzelner

Unterforum der Baronie Kalthausen.

Moderator: Truz von Bern

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NSC
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Re: Die Reise zweier Einzelner

Beitragvon NSC » 22.05.2009, 09:48

Interessiert beobachtet Barnoc das Tun der beiden Männer. Ein verlassenes Lager, Notfallausstattung? Das sind Worte, die in ihm die typische Neugier wecken, die sicherlich irgendwann einmal sein Tod sein wird. Natürlich wäre es unhöflich, so neugierig zu sein und nachzuhaken, was es mit diesen Karten und dem Lager auf sich hat, andererseits wäre er nicht hier, wenn er diese falsche Höflichkeit nicht zu oft umgangen hätte. Jeremia hat nicht den Anschein erweckt, dass er während ihrer gemeinsamen Reise irgendwelche Notfallausrüstung mit sich geführt hätte. Es sei denn, es handle sich dabei um kleine, magische Artefakte, die er vor ihrem Zusammentreffen in der Taverne geborgen hat. Jedenfalls muss er definitiv vor ihrer Wanderung dieses Lager aufgesucht haben und nicht während dieser.
Barnoc Alvaries versucht noch einen Blick auf die Karten zu erhaschen, ob vielleicht bestimmte Orte darauf markiert sind, dann wendet er sich an Wolfgang und Jeremia: "Verzeiht, aber von was für einem Lager sprecht Ihr?"
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Die Kalthausener
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Re: Die Reise zweier Einzelner

Beitragvon Die Kalthausener » 23.05.2009, 09:12

Wolfgang wirft Jeremia einen bösen Blick zu.

Jeremia wirkt in diesem Moment etwas verlegen, antwortet aber mit: "DU hast doch gefragt!"

Dann schweigen beide betroffen.

Genau in diesem Moment kehrt Truz mit einem Tablett zurück, auf dem zwei Schalen mit einem deftigen Kartoffel-Lauch-Speck Eintopf und ein Teller mit mehreren Reibekuchen stehen. Ebenfalls befinden sich auf Tablett vier Tonbecher und zwei Karaffen, eine mit Wein und eine mit Wasser gefüllt.

Er stellt das Tablett auf den Tisch und reicht Barnoc und Jeremia jeweils eine Schale mit Eintopf. Dabei blickt er jeden kurz an und scheint das betretene Schweigen zu bemerken.

"Was ist denn mit euch los?" fragt er mit einem Grinsen, als wollte er das Eis brechen.

Wolfgang schien etwas verlegen zu sein und auch Jeremia antwortete nicht sofort. Dann jedoch sagte Wolfgang: "Herr Alvaries wollte wissen, welches Lager wir aufgesucht hatten!"

Truz schwieg einen Moment und schien die Situation abzuwägen. Barnoc kam kurz der unerfreuliche Gedanke, dass er zuviel gehört haben könnte und die Kalthausener vielleicht doch dunkle Flecken auf ihrer weißen Weste haben könnten, was jetzt zu seiner Verhaftung oder gar seiner "Beseitigung" führen könnte. Dann schüttelte Truz langsam den Kopf.

"Gebe niemals Hinweise auf ein Geheimniss, wenn ein Geheimnissjäger anwesend ist"

Dann setzte sich Truz auf einen Stuhl, den er vorher Barnoc gegenüberstellte.

"Nun, ich weiß nicht, wieviel ihr über die Geschichte Kalthausens seid meiner Machtübernahme wisst, doch es war eine bedrohliche Zeit damals. Wir hatten uns von Novo - Caledonia gelöst und erwarteten eine Krieg mit selbigen. Da wir befürchteten, sie könnten das Kastel Kalthausen besetzen entschieden General Gordon van den Boom und ich damals, Notfalllager einzurichten, die im Falle genutzt werden konnten, den Krieg fortzuführen. In diesen sollten Waffen, Nahrung, Schlafmöglichkeiten, aber auch Akten von Freunden und Feinden, kleinere magische Artefakte und vor allem Geld zur Versorgung der Truppen bereitliegen, um einen Krieg weiterführen zu können. Nach der Novo - Caledonischen Situation kam es zu Spannungen mit den Verbündeten aus Lichtenberg und zum Krieg mit Galisland. Also wurden mehr Lager ausgehoben. "

Truz stoppte einen Moment, um Barnoc die Zeit zu geben, diese Informationen zu verarbeiten, dann fuhr er fort.

"Wie ihr wisst, sind wir schon länger in Elisenstein und wie ihr Euch denken könnt, ist dieses Leben mit Kosten verbunden. Da wir bisher keine eigene Erwerbstätigkeit haben und man für Heldentum nicht bezahlt wird, hatte Jeremia die Aufgabe, nach Kalthausen zurückzukehren und ein letztes, noch nicht aufgelöstes Lager aufzusuchen, um zumindestens das Geld und die magischen Artefakte zu sichern und zu uns zu bringen. Ich würde euch bitten, diese Information vertraulich zu behandeln, um zu verhindern, dass irgendwelche Schätzjäger Kalthausen durchwühlen. Ich hätte euch diese Information lieber vorenthalten, aber da ihr nun einen Hinweis hattet" Er blickt dabei kurz zu Jeremia und Wolfgang " sage ich euch lieber die Wahrheit, anstatt eventuelle Spekulationen aufkommen zu lassen."

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Re: Die Reise zweier Einzelner

Beitragvon NSC » 25.05.2009, 09:45

Dankend nimmt Barnoc die Schale mit dem Eintopf an. Auch wenn die Situation sehr angespannt zu werden scheint, als Wolfgang Truz von Bern über die Frage nach dem Lager informiert, versucht sich Barnoc zumindest äußerlich nichts anmerken zu lassen, wobei sich sein Nackenhaar dennoch sträubt. Ein deutliches Anzeichen dafür, dass sein Körper eine Spannung für eine möglichst schnelle Flucht, oder einen möglichst schnellen Angriff aufbaut.
Als sich Truz dann aber zu ihm setzt und die Situation erklärt, schwindet die Anspannung… zumindest etwas. Aufmerksam lauscht Alvaries den Worten des Kalthauseners und stellt erst einmal seinen Eintopf auf den Tisch. Es wäre unhöflich während dieses Gesprächs zu essen.
"Ich danke Euch für Euer Vertrauen, Herr von Bern", erwidert Barnoc, als Truz geendet hat. Natürlich ist nicht auszuschließen, dass diese Informationen nicht stimmen, die Truz ihm da gibt, oder dass sie nur aus Halbwahrheiten bestehen, aber bis jetzt hat Barnoc Alvaries keinen großen Grund dazu, den Kalthausenern zu misstrauen.
"Natürlich werde ich kein Wort über die besagten Notfalllager verlieren, das verspreche ich Euch."
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Re: Die Reise zweier Einzelner

Beitragvon Die Kalthausener » 27.05.2009, 18:22

Jeremia hat sich zwischenzeitlich ein Wasser eingeschenkt und fragt Barnoc: "Wasser oder Wein?"

Truz selbst nahm sich einen der Reibekuchen und biss ein Stück ab. Nachdem er den Mund wieder freihatte, fragte er Barnoc:"Ihr habt Informationen bezüglich Leona de Griffin?"

"Wir haben uns in einer Taverne getroffen, wo zwei Mitglieder des Blutsturmregimentes von de Griffin versucht haben, eine Schlägerei mit Barnoc vom Zaun zu brechen... ", ergänzte Jeremia zwischen zwei Löffeln Suppe.

Truz Aufmerksamkeit war geweckt...
"Könnt ihr mir dafür den Grund nennen, Barnoc?"

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Re: Die Reise zweier Einzelner

Beitragvon NSC » 28.05.2009, 07:02

"Ich muss der Gerechtigkeit halber einräumen, dass nur der jüngere der beiden Soldaten auf einen Kampf aus war, der ältere der beiden wollte lediglich eine Entschuldigung dafür, dass ich die Reichsritterin beleidigt habe", Barnoc macht eine wegwerfende Handbewegung, mit der er verdeutlicht, dass er sein Verhalten keinesfalls als beleidigend einstuft und nimmt einen Löffel von dem Eintopf, "Wasser bitte, Jeremia. Danke.
Um sowohl das Verhalten der Soldaten des Blutsturms, als auch mein eigenes Handeln verständlich zu machen, muss ich etwas weiter ausholen. Sicherlich kennt ihr bestimmt die Geschichte um den schwarzen Greifen Songái, der von Leonard de Griffin vor über tausend Jahren besiegt wurde?
Laut Überlieferung der Schriften Leonards habe Songái ihm im letzten Atemzug mit einem Fluch belegt, durch den der Greif in der Rittersfamilie wiedergeboren werden solle. Höre Mensch, der du dir den Greifen als Wappentier erwähltest... dein Geblüt war mein Tod und dein Geblüt wird meine Reinkarnation sein. In tausend Jahren werde ich wiedergeboren werden von einer deiner Nachfahren. Ich werde in dem Körper eines tapferen Kriegers aus deiner Familie erwachen. Das waren seine Worte. Nun, diese tausend Jahre Frist sind nun um, um genau zu sein seit etwa zwei Jahrzehnten. Zwar sprach der schwarze Greif von einem Krieger und nicht von einer Kriegerin, aber wer sagt, dass Songái wirklich ein männlicher Greif war? Oder solch einen großen Wert auf eine geschlechtsbezogene Bezeichnung eines menschlichen Kriegers gelegt hätte?
Leona de Griffin hatte zwar einen jüngeren Bruder, Faruk de Griffin, der allerdings zu Zeiten Garraths Herrschaft an der Blutgrenze zum Chae-thûl zusammen mit seinem Vater ermordet wurde. Er war zu schwach, um die Hülle einer Bestie wie Songái zu sein. Er war auch viel zu jung. Aber Leona…
Nun, ich ging anfänglich davon aus, dass ihre Klaue ein Zeichen dafür sei, dass sie wirklich die Reinkarnation Songáis ist, aber wie Jeremia mir bereits erklärte, habe sie diese Waffe von einem Dämon erhalten.
Dies täuscht aber nicht darüber hinweg, dass sie sich manchmal selbst Songái nennt. Aber diese Informationen habt Ihr sicherlich bereits."
Barnoc macht eine kurze Pause, um sich einen der Reibekuchen zu genehmigen. Es mag vielleicht seltsam erscheinen, dass ein Geheimnissucher - wie Truz ihn bezeichnete - ohne Sicherheitsmaßnahmen nach dem Essen greift, aber vielleicht hat er einfach Vertrauen in die Kalthausener. Oder aber er hat bereits Vorkehrungen getroffen.
Er spült den Reibekuchen mit einem Schluck des von Jeremia eingegossenen Wassers herunter und fährt dann fort: "Das Essen ist wirklich ausgezeichnet! Mein Lob an den Koch.
Nun zu dem Punkt, warum das Blutsturmregiment es auf mich abgesehen hat. Vor einiger Zeit habe ich mich in die Musterung des achten Regiments eingeschlichen, um einerseits einen Blick aus der Nähe auf de Griffin werfen zu können und andererseits um festzustellen, ob sie den Namen Songái nicht einfach respektlos dazu missbraucht, um ihren Gegnern Furcht einzuflößen.
Als die Kampfprobe anstand, forderte ich die Reichsritterin heraus. Ich versuchte sie aus ihrer Reserve zu locken, indem ich sie erzürnte und beleidigte. Nun ja, es hat seine Wirkung nicht verfehlt. Zwar habe ich - den Göttern sei Dank - nicht ihren Berserkerrausch zu spüren bekommen, aber dafür etwas anderes. Sie starrte mir in die Augen und ich hatte das Gefühl, ein reißendes Tier vor mir zu haben. Angst umgriff mein Herz und es blieb mir nichts anderes übrig als vor ihr zu fliehen.
Diese Tat brachte mir zwar in einiger Munde den Ruf eines Feiglings, da ich vor einer Frau panisch weggerannt bin und den Zorn des Blutsturms, der eine Entschuldigung für mein Verhalten verlangt ein, aber dafür hat es sich gelohnt. Ich konnte Veränderungen in ihrem Gesicht feststellen, die kaum von diesem Dämonengeschenk stammen konnten. Ihr linkes Auge verfärbt sich grün, so wie die Augen des schwarzen Greifen beschrieben wurden. Die Narbe darüber wird immer schwärzer. Und ich konnte eine Aura spüren, die nicht dem Zauber 'Furcht' oder etwas ähnlichem entspricht.

Natürlich könnte dies alles dennoch mit diesem Chaos, das der Dämon ihr gegeben hat zusammenhängen und es ist reiner Zufall, dass sich Ähnlichkeiten zu dem Greifen bilden, mag man vermuten? Nun, ein Diener aus dem Palast berichtete mir von einer Begebenheit, als Leona de Griffin ihr Chaos 'verloren habe'. Sie verhielt sich viel unmenschlicher und bösartiger und als sie schließlich die Klaue zurückerlangte, schien sie auch wieder mehr Kontrolle über sich zu haben.
Aber diese Kontrolle lässt in letzter Zeit wieder nach, was mit bestimmten Ereignissen zusammenhängt…"
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Re: Die Reise zweier Einzelner

Beitragvon Truz von Bern » 02.01.2010, 00:56

"Ob es nun an einem Zauber lag oder an eurem Überlebensinstinkt... ihr habt weise gehandelt, euch nicht einem so grossen Risiko auszusetzen", antwortete Truz, "um andere zu warnen, muss man zu allererst mal überleben um berichten zu können."

Truz wandte sich wieder kurz seinem Getränk zu bevor er weitersprach.
"Leona de Griffin ist eine eigenartige Persönlichkeit, äusserst gefährlich und dennoch riskiert sie für Prinz Lucan ihr Leben, sie wirkt normalerweise umsichtig, dennoch reagiert sie irrational und sogar unberechenbar und gefährlich. Lucan dennoch vertraut ihr... ich meinerseits vertraue Lucan. Trotzdem behalte ich sie im Auge und hoffe, das das Chaos sie nicht als Hilfsmittel im Kampf verwenden kann.

Ich danke euch erst mal für Eure Einsichten. Geniesst euer Essen und wenn ihr wünscht, könnt ihr hier verweilen, euch ausruhen und euch mit Proviant eindecken.

Wenn ihr einmal Hilfe oder Informationen braucht, lasst es mich wissen."

Gerade als Truz sich aufrichtet und den ersten Schritt Richtung Tür macht, scheint ihm noch etwas einzufallen.

"Ihr schreibt doch für die Elisensteiner Stimme, richtig?"
Gloria in excelsis deo et in terra pax hominibus bonae voluntatis !

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Re: Die Reise zweier Einzelner

Beitragvon NSC » 07.01.2010, 13:40

Seine Enttäuschung darüber, dass Truz von Bern wohl nicht an den von ihm angeschnittenen Ereignissen interessiert ist und wohl auch nicht die Tatsache versteht, dass es nicht das Chaos ist, was de Griffin gefährlich macht, lässt sich Barnoc nicht anmerken. Solange die Kalthausener noch ein gesundes Misstrauen gegen die Reichsritterin besitzen, soll es ihm recht sein. Stattdessen lächelt er freundlich bei der angebotenen Gastfreundschaft und antwortet höflich: "Ihr habt mich hervorragend bewirtet und ich möchte Euch nicht weiter zur Last fallen. Zudem wollte ich weiter nach Zwillingskamm, solange es draußen noch hell ist. Auch wenn ich ablehnen muss, meinen herzlichen Dank für das Angebot zur Rast und Proviant. Das Angebot für Hilfe und Information werde ich auch gerne meinerseits erwidern."
Alvaries nickt Truz noch einmal höflich zu, als sich dieser zum Gehen abwendet und setzt gerade dazu an, den Rest seines Reibekuchens zu vernichten, als der Kalthausener die Elisensteiner Stimme anspricht.
"Ich bin kein fest angestellter Schreiberling der Elisensteiner Stimme, aber gelegentlich werde ich von der Redaktion nach meiner Meinung gefragt und die meisten meiner Schriften werden auch tatsächlich veröffentlicht. Auch nach der Schreckensherrschaft von Garrath Fandôrn hat das Zeitblatt nicht die Liebe zur Redefreiheit eingebüßt, was ich sehr gut heiße. Wenn ein Beitrag von mir veröffentlicht wird, werde ich als 'freier Mitarbeiter' aufgeführt, was - wie ich denke - auch die beste Beschreibung für mich in diesem Zusammenhang ist."
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Re: Die Reise zweier Einzelner

Beitragvon Truz von Bern » 04.03.2010, 04:17

"Etwas wie die Elisensteiner Stimme habe ich noch nie gelesen", beginnt Truz ,"entweder werden solche Zeitungen in feudalistischen Ländern verboten, oder es mangelt an fähigen Schreibern, um ein solches Dokument zu verlegen. Die Führung Peagohns ist über eure Artikel sehr verärgert und würde Lucan am liebsten zwingen, die Redaktion der Zeitung in den Kerker zu werfen. Ich selbst bin über so viel Mut in Zeiten so großer Gefahr sehr beeindruckt und hoffe weiterhin darauf, das die Elisensteiner Stimme sich auf der Suche nach der Wahrheit weiter so tapfer schlägt."

Truz setzt seinen Weg in Richtung Tür fort, wendet sich dann jedoch noch einmal um.

"Solltet ihr oder die anderen Schreiber der Elisensteiner Stimme jemals in Gefahr geraten, kommt zu uns und wir werden euch schützen... Die Wahrheit ist alles was wir noch haben!"
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Re: Die Reise zweier Einzelner

Beitragvon NSC » 05.03.2010, 12:11

Alvaries lächelt bei Truz' Worten.
"Habt vielen Dank. Aber verübelt es mir nicht, wenn ich hoffe, dass wir nicht auf Euer Angebot zurückkommen müssen.
Die Elisensteiner Stimme hat sich nach König Garraths Herrschaft wieder gut erholt. Bevor Kronprinz Lucan Fandôrn den Thron bestieg, wurde sie vielmehr als Propagandablatt missbraucht. An die Äußerung freier Meinungen war nicht zu denken. So sehr ich den Kronprinzen in einiger Hinsicht auch kritisiere, in dem Punkt muss ich ihn Loben: er hat den freien Geist Elisensteins wieder zum Leben erweckt, nachdem sein Bruder diesen eigentlich bereits begraben hatte. Dass er zum Schutz der freien Meinung sogar selbst anderem Hochadel trotzt, finde ich überaus mutig von ihm. Eine Zeitung kann nur so gut und ehrlich sein wie die Politik des Landes, aus der sie stammt."
Er trinkt noch einen Schluck, bevor er seinen Krug auf den Tisch stellt und entschlossen hinzufügt: "Solange wir die Möglichkeit haben, Neuigkeiten, Hoffnungen, Warnungen und Meinungen zu verbreiten, werden wir dies tun. Und wenn es uns unseren Kopf kostet."
Bei der relativ feigen Redakteurin Ysamay Batono ist sich Barnoc nicht ganz sicher, ob sie ebenfalls so weit gehen würde, aber den anderen Schreiberligen der Elisensteiner Stimme traut er den Mut zur Wahrheit bis zum Äußersten definitiv zu.
"Es war mir eine Freude und Ehre, Eure Bekanntschaft zu machen, Truz von Bern. Solltet Ihr Interesse an einem weiteren Austausch von Informationen über die Elisensteiner Stimme hinaus haben, können wir gerne in Kontakt bleiben."
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Re: Die Reise zweier Einzelner

Beitragvon Truz von Bern » 11.03.2010, 12:27

"Darüber würde ich mich sehr freuen", antwortet Truz von Bern, während er Barnoc zum Abschied die Hand reicht.

"Ihr seid hier jederzeit willkommen! Vielleicht lässt es sich auch einmal einrichten, dass ich die anderen Schreiber der Elisensteiner Stimme kennenlerne. Eine gute Weiterreise wünsche ich Euch noch!"
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